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Moselaufstieg muss Chefsache werden

24.01.2018 / Meinung

Können wir uns unserem Land nicht mal mehr eine Brücke bauen, ohne dass ideologische Steine in den Weg geworfen werden? Die Gründerväter der Bundesrepublik würden sich im Grab umdrehen, wenn sie sehen würden, wie verantwortungslos manche rot-grüne Politiker mit unserer Infrastruktur umgehen. Wir können doch nicht ernsthaft Jahrzehnte über den Bau des Moselaufstiegs diskutieren, der von den Menschen gebraucht wird - und nichts passiert! Er ist beschlossene Sache, das Geld ist da, doch jetzt zieht sich mal wieder die Planung in die Länge. So kann es nicht weitergehen. Die Ministerpräsidentin Malu Dreyer muss den Bau des Moselaufstiegs zur Chefsache machen!

Generell stört mich diese merkwürdige Zivilisations-Feindlichkeit, die als "linke" Tugend verkauft wird. Eine Tankstelle in Trier? -"Ganz schlimm, muss weg." Ein Bahnhof in Stuttgart? -"Bloß nicht." Hauptsache Protest.

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Dabei wird gerne vergessen, dass wir ohne funktionierende Infrastruktur und entsprechende Fortbewegungsmittel keine drei Tage überleben würden. Mit einem Fahrrad lassen sich auch Öko-Lebensmittel nicht auf den Markt transportieren. Ein Elektroauto braucht genauso eine Straße, wie ein Diesel oder Benziner. Und wer Freunde im Ausland besuchen will, wird mit Sicherheit nicht auf die Kutsche umsteigen.

Ich bin Ingenieur mit Herzblut. Das heißt: Ich arbeite an praktischen Lösungen. Politik ist für mich Dialog, Lösungssuche, Kompromiss. Ob mit linken, grünen oder rechten Ideologien kommen wir nicht weiter. Weder als Gesellschaft, noch als mobile, selbstbestimmte Bürgerinnen und Bürger.

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