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Corona: Wie geht es weiter mit der Wirtschaft?

26. Mai 2020 / Gedanken

Wie geht es weiter mit bzw. nach Corona? Klar ist: Die Beschränkungen haben uns vor dem Schlimmsten bewahrt. Wir haben Jung und Alt vor einem tückischen Virus geschützt.

Während wir vorsichtig in unseren normalen Alltag zurück kehren, ist unsere Wirtschaft angeschlagen. Und unsere Wirtschaft - das sind wir alle. Sie ist das Rückgrat unseres Landes, sie finanziert unsere in der Welt einmaligen Sozial-Leistungen, unser sehr gutes Gesundheitssystem, unsere Straßen und Autobahnen etc. Deutsche Familienunternehmen ächzen genauso unter den Auswirkungen der Pandemie, wie Großkonzerne, mittelständische Betriebe vor Ort, Selbstständige und Freiberufler.

Manche Branchen liegen brach: Großveranstaltungen bleiben tabu, der Tourismus wird nur sehr, sehr langsam anlaufen. Und auch wenn immer wieder öffentlich auf unsere Autoindustrie verbal eingeprügelt wird - sie gibt Millionen Menschen Arbeit und zahlte letztes Jahr rund 93 Milliarden EUR an Steuern. Der Absatz sank in diesem Jahr massiv und das ist am Ende schlecht für unser aller Wohlstand.

Als CDU-Politiker sehe ich es als meine Pflicht an, an das Wohl ALLER Menschen und gesellschaftlicher Gruppen zu denken. Das mag nicht für Schlagzeilen sorgen, bewahrt aber unser Land vor gesellschaftlichem Chaos. Wir haben daher in der CDU/CSU-Bundestagsfraktion über ein Konjunkturpaket gesprochen.

Andreas Steier Bundestag Politiker CDU

Was wir wollen: Die Digitalisierung unseres Landes intensiver vorantreiben, unseren Unternehmern helfen und Familien langfristig unterstützen. Das bedeutet: Steuererleichterungen für Unternehmen, die die Krise überstanden haben. Gezielte Hilfen für Unternehmen, die nicht agieren können. Das Recht auf Ganztagsbetreuung bis zur 4. Klasse. Und mehr Geld für digitales Lernen und Arbeiten sowie moderne Energiegewinnung.

Was wir nicht wollen: Das Geld mit dem Gießkannen-Prinzip verteilen, unser Land dafür extrem verschulden und unseren Kindern und Enkeln einen riesigen Haufen Probleme hinterlassen. Also z. B. keine Einmalzahlung in Höhe von 300 EUR pro Kind. Keine Steuererhöhungen. Keine Neid-Debatten oder Bürokratie-Monster.

Zur Wahrheit gehört auch: Wir werden nicht alle Unternehmen, Betriebe und Selbständigen finanziell retten können. Manche werden pleite gehen oder sich verkleinern müssen. Kein Staat der Welt würde das schaffen. Jedoch werden wir von der Union alles tun, um das Land sicher durch diese Krise zu führen. Und mit Hilfe eines vernünftigen Konjunkturpakets dafür sorgen, dass alle Menschen weiterhin eine faire Chance haben, von ihrer Arbeit gut und sicher leben zu können.

Das waren meine Gedanken zur Zukunft Deutschlands und zur Verantwortung von Politik. Was denken Sie? Schreiben Sie mir gerne an andreas.steier@bundestag.de

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